Rasse

Diese außergewöhnliche Hunderasse stammt aus Südafrika. Der Standard wurde in Rhodesien im Jahre 1922 aufgestellt, nachdem der Großwildjäger Cornelius van Rooyen, der von den Eigenschaften dieses Hundes begeistert war, ihn bekannt gemacht hatte.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein spätreifer Hund und erst im Alter von zwei bis drei Jahren körperlich und seelisch voll entwickelt, dafür aber sehr lange lernfähig.

Bei der Erziehung vom Welpenalter beginnend ist Einfühlungsvermögen und viel Liebe oberstes Gesetz. Man muss bereit sein diesen Hund als Partner zu akzeptieren, dann wird man erstaunt sein zu welchen Fähigkeiten dieser Hund in der Lage ist. Er scheint über einen sechsten Sinn für Gefahr zu verfügen.

Eine Abrichtung nach herkömmlichen Methoden, womöglich unter Zwang, birgt die Gefahr, dass der Hund die Leistung völlig verweigert. Er ist niemals mannscharf! Der RR bringt höchste Leistung aus Liebe zu seinem Herrn auch bei der Jagd, dabei wird er niemals wildern oder „auf eigene Faust“ jagen.

Der RR ist ein Familienhund. Er braucht dringend den engen Anschluss an die Familie um sozial nicht zu verkümmern und um zu wissen, für wen er da ist und wen er beschützen kann.

In Deutschland wurde im Jahre 1973 gezielt mit der Zucht begonnen. Diese Ridgebacks wurden in das DSaZB (Deutsches Sammelzuchtbuch) beim VDH eingetragen und konnten schon eine lange Ahnenreihe nachweisen.

Heute wird der RR in Europa hauptsächlich als Familien- und Begleithund und nur teilweise auch als Jagdhund eingesetzt. Er ist ein ruhiger intelligenter Hund, der am liebsten bei seinem „Rudel“ ist. Er kann ausgezeichnet mit Kindern umgehen und hat ohne große Erziehungsarbeit den nötigen Schutzinstinkt. Er weiß was er will und versteht dies auch durchzusetzen. Durch sein kurzes Fell ist er sehr pflegeleicht. Einen RR sollte man unbedingt in der Bewegung gesehen haben, denn die Eleganz und Schnelligkeit, die man dann beobachten kann, ist ein weiteres Merkmal dieser Rasse.

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